Vorbereitungslehrgänge zur Fischereischeinprüfung sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich!

Am 14. Januar 2022 wurde die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Regelung von Notfallmaßnahmen zur Brechung der vierten Coronavirus SARS-CoV-2-Welle (Sächsische Corona-Notfall-Verordnung - SächsCoronaNotVO) vom 19. November 2021 novelliert.

Die Verordnung sieht weiterhin erhebliche pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, erlaubt aber erstmals wieder Erleichterungen, die auch die Durchführung der Vorbereitungslehrgänge zur Fischereiprüfung unter bestimmten Bedingungen wieder zulassen. Nach § 15 der genannten Verordnung ist die Öffnung von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinichtungen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie ähnlichen Einrichtungen untersagt. Dies betrifft auch die Vorbereitungslehrgänge zur Fischereiprüfung.

Unter bestimmten Voraussetzungen können nach § 21a Abs. 16 der Novelle allerdings Sachkundelehrgängen in Präsenz durchgeführt werden:

1.) An drei aufeinanderfolgenden Tagen muss die Sieben-Tage-Inzidenz in Ihrem Landkreis oder Ihrer Kreisfreien Stadt die Anzahl von 1.500 Neuinfektionen und im Freistaat Sachsen sowohl der Belastungswert von 1.300 Patienten in Normalstation als auch der Belastungswert von 420 Erkrankten in Intensivstationen unterschreiten.

2.) Zum Lehrgang dürfen nur Teilnehmer zugelassen werden, die einen gültigen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können. Die Prüfung dieser Dokumente obliegt dem Lehrgangsleiter!

Vorbereitungslehrgänge sind also nur unter Einhaltung der 2G-Regeln möglich. Ungeimpfte sowie nicht genesene Erwachsene dürfen auch mit gültigem Test nicht am Lehrgang teilnehmen!

Ausnahme:

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dürfen auch als Ungeimpfte am Sachkundelehrgang teilnehmen. In diesem Fall besteht aber die Pflicht zur Vorlage eines Genesenen oder negativen Testnachweises. In jedem Fall ist die Kontaktnachfolge durch den Lehrgangsleiter mittels geeignetem Anwesenheitsnachweis zu gewährleisten. Generell möglich bleibt es, Teile des Lehrgangs als Online-Präsenzlehrgang unter Nutzung geeigneter Online-Konferenzplattformen durchzuführen. Dieser Online-Teil ersetzt nicht die erforderliche praktische Unterweisung. Kurse können nur im Rahmen von Präsenzschulungen abgeschlossen werden.

Information zur Fischereischeinprüfung:

Die Fischereischeinprüfungen finden weiterhin an allen DEKRA-Niederlassungen in Sachsen statt. Zur Prüfung angemeldete Lehrgangsteilnehmer, die ihren Lehrgang bereits komplett abgeschlossen haben, werden wie bisher durch die Fischereibehörde nach dem Datum der Anmeldung und den örtlich zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Prüfungslokale eingeladen.

An den DEKRA-Stationen wird weiter unter folgenden Bedingungen geprüft:

1.) Die allgemeinen Schutzmaßnahmen entsprechend des Hygieneschutzplanes der DEKRA, insbesondere das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes sind von den Prüfungsteilnehmern einzuhalten. Dies gilt auch am Prüfplatz während der Prüfung.

2.) Zur Prüfung ist von den Prüfungsteilnehmern ein Impf- oder Genesenennachweis vor-zulegen. Der Impf- oder Genesenennachweis kann durch einen negativen Testnachweis ersetzt werden, wenn die verpflichtete Person das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder für die verpflichtete Person aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen wurde. In diesem Fall ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Vornahme des Schnelltests darf nicht länger als 24 Stunden, die des PCR-Tests nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.

Quelle: https://www.landesanglerverband-sachsen.de/index.php?modul=news&vid=335