Die Deutsche Bundesbahn informierte unseren Verband, dass es an der Bahnstrecke Weischlitz-Adorf an der Talsperre Pirk an der Vorsperre Dobeneck im Bereich der sogenannten „Liebesinsel“ immer wieder zum gefährlichen Eingriff in den Bahnbetrieb kommt. Dabei handelt es sich nach Angabe der Deutschen Bahn auch um Angler, die sich so Zugang zu dem sonst landseitig unzugänglichen Bereich der Talsperre verschaffen.

Das Überqueren der Gleise ist dabei nicht nur lebensgefährlich, sondern stellt als Eingriff in den Eisenbahnverkehr auch eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Zusätzlich wurden bei Kontrollen auch bauliche Veränderungen am Gleiskörper durch Einbringen von Trittstufen vorgefunden. Dies stellt einen Straftatbestand dar! Hier drohen auch strafrechtliche Konsequenzen. Wer an der Talsperre Pirk an Uferbereichen, die landwärts ohne Überquerung der Bahngleise nicht zu erreichen sind, angeln will, muss mit dem Boot anlanden. Wer diese Möglichkeit nicht hat, muss Angelbereiche nutzen, die über legale Zuwegungen erreichbar sind. Die Bundespolizei, in deren Zuständigkeit auch die Kontrolle von Bahnanlagen fällt, wird zukünftig stärkere Präsenz mit Kontrollfahrten und -flügen zeigen. (Quelle Foto: DB, BP)